1 Dorf. 28 Häuser. 65 Menschen. und noch mehr Geschichten

Es gibt nicht viele Gebäude in Obergail, trotzdem prägen sie essentiell das Bild des kleinen Ortes. Die Geschichte der Häuser und der Menschen, die sie zum Leben erwecken, machen dieses Dorf aus. Hier werden sie erzählt.

In der kurzen Zeit von nur drei Tagen versuche ich, mit so vielen Bewohner*innen von Obergail wie möglich ins Gespräch zu kommen. Einfach an die Tür klopfen und mal schauen, wohin das Gespräch geht. Zwischen zwei Häusern oder in gemütlichen Stuben beim Kaffeetrinken – ganz egal wo. Überall werde ich mit offenen Ohren und Freundlichkeit empfangen und lerne den kleinen Ort so auf eine ganz direkte, persönliche Art kennen.

Obergail 1

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Unterluggauer
Bewohner*innen: Vater (67), Mutter (70)
Herkunft: Obergail, Wien
Arbeit: Bauer/Klauenpfleger, Bäuerin/Unterkunftsbetreiberin

Das Haus

Der Stilbruch. Die Taktik. Die Weiterführung.

Der Rorerhof. Warum genau dieser Name für den ehemaligen Bauernhof gewählt wurde, konnte keiner genauer erklären. Das Gebäude vereint sowohl das private Wohnhaus der Familie, als auch den Stall, welcher in Richtung Hang ausgerichtet ist. Im Zuge der Entdeckung des Lesachtals für den Tourismus wurde das Haus talseitig um 25 Betten erweitert. Diese Neuerung ist leicht durch den Materialwechsel von vergilbter Holzfassade zu verputztem Vorderbau erkennbar. Durch die geschickte Anpassung an die Form des Hanges und die Einarbeitung der Gebäude in diesen konnte die Familie den bisherigen Lawinen und Muren entgehen. Bereits zwei Lawinen und erst kürzlich stattgefundene Überschwemmungen durch den direkt angrenzenden Bach, konnten dem Hof nur wenig anhaben. Bereits seit 1840 ist der Hof im Besitz der Familie Unterluggauer. Durch die Übernahme und das Engagement des Sohnes, welcher direkt im Nachbarhaus wohnt, lebt der Hofbetrieb auch nach dieser Generation weiter.

Obergail x (ohne Hausnummer)

Foto: Antonia Schneider / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Unterluggauer
Bewohner*innen: Vater (31), Mutter (30), Tochter (5), Sohn (3), Sohn (1)
Herkunft: Obergail, St. Jakob
Arbeit: Bauer/Unterkunftsbesitzer, Bäuerin/Kellnerin

Das Haus

Das Neue. Die Generationen. Die Zusammenarbeit.

Namenlos. Das Gebäude der Familie Unterluggauer ist erst 2013 errichtet worden und somit das neueste im Ort Obergail. Um der Gefahr von abgehenden Muren zu entgehen wurde das Haus in der gleichen Flucht wie das darüber liegende Elternhaus geplant. Talabwärts sind drei Stockwerke zu erkennen, durch das Bauen in den Hang hinein befindet sich im Hang zugewandten Teil eine höher gesetzte Garage. Von den anderen Wohnhäusern in Obergail unterscheidet sich der Neubau vor allem durch das verwendete Baumaterial. Während bei anderen Häusern Massivholz und Natursteine eingesetzt wurden, sieht man hier schlichten Putz. Die enge Verknüpfung zwischen den Generationen ist nicht nur durch die geographische Nähe vorhanden. Durch die Übernahme des elterlichen Hofes entsteht eine fortgeführte Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn. Die Ferienwohnungen im Elternhaus werden ebenfalls von allen Familienmitgliedern geführt.

Obergail 2

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Obernosterer
Bewohner*innen: Großvater (58), Vater (ca. 30), Mutter (ca. 30), Sohn (2), Sohn (1)
Herkunft: Obergail, Tirol
Arbeit: Bauer, Bauer/Holzlieferant, Bäuerin

Das Haus

Die Bauern. Die Ställe. Das Originale.

Der Letta-Hansel-Hof. Dieser Name setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: einerseits aus der Lage in einem Lehmhang (Letta) und dem Vornamen Hans aus vergangenen Generationen. Von der Straßenseite aus ist das Gebäude zwischen den beiden Ställen klar ersichtlich, auf der Rückseite sieht dies etwas anders aus. Ein steiler Hang mit engem Pfad führt hinunter zum Eingang des Wohnhauses. Links befindet sich der Kuhstall, rechts der leerstehende Stall der Nachbarn (Obergail 3), welcher nur noch als Hackschnitzellager dient. Familie Obernosterer ist eine der wenigen Familien, die über keine Gästezimmer verfügt und sich zur Gänze auf die Landwirtschaft konzentriert. Das alte Bauernhaus ist bis auf die Aufstockung vor zwei Jahren zugunsten der jungen Generation noch im Originalzustand. Generationsübergreifend findet hier ein Leben als Vollerwerbsbauer statt.

Obergail 3/5

Foto: Antonia Schneider / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Lanner
Bewohner*innen: Großmutter (80), Vater (50), Mutter (44), Sohn (20), Tochter (18), Sohn (5)
Herkunft: Obergail, Irschen
Arbeit: Pensionistin/Gastronomin, Bauer/Tourismusverbandvorsitzender, Bäuerin/Gastronomin, Schüler*innen

Das Haus

Ein Bauernhof. Viele Umwandlungen. Ein Hotel.

Der Letta-Nikale–Hof. Der Name setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: einerseits aus der Lage in einem Lehmhang (Letta) und dem Namen Nikolaus, welcher in jeder bisherigen Generation vorkam. 1855 bestand das Gebäudeensemble aus einem großen Stall, dem Wohnhaus mit der untergebrachten Gastwirtschaft und dem Gästehaus. Ein Wunsch nach mehr Privatraum führte zu der Verlegung der Bewirtschaftungsräume in ein neues Gebäude um die Nutzung als ein reines Wohnhaus zu ermöglichen. Heute befinden sich auf dem Grundstück das Hotel „Wander Niki“ mit circa 40 Betten und Gastwirtschaft, das Privathaus und ein umgenutzter Stall, der heute als Garage dient. Ein Unwetter, welches das gesamte Dach abtrug, führte in den 70 Jahren dazu, dass das Haus um einen Stock erweitert wurde. Da das Hotel zur Haupteinnahmequelle wurde, gab die Familie die Viehhaltung auf und besitzt nun eine Herde von Damwild. Gemeinsam führt der Mehrgenerationenhaushalt das Hotel, verkauft „Slow Food“, bietet Wandertouren an und prägt das Tal in seiner touristischen Form.

Obergail 4

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Strieder
Bewohner*innen: Mann (66), Frau (61)
Herkunft: Maria Luggau, Obergail
Arbeit: Bauer/Unterkunftsinhaber, Bäuerin/Unterkunftsinhaberin

Das Haus

Das alte Haus. Der Umzug. Die Zukunft.

Der Letta-Matl-Hof. Dieser Name setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: einerseits aus der Lage in einem Lehmhang (Letta) und dem Vornamen eines Vorfahrens – Matthias. Es gibt zwei Gebäude, welche mit diesen Namen versehen sind. Ursprünglich gab es nur jenes auf der rechten Straßenseite. Im Zuge des Baus von Gästezimmern vor etwa 40 Jahren wurde auf der anderen Straßenseite ein neues Haus errichtet. Dieses dient nun als private Unterkunft, das ältere Haus wurde weitervermietet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Höfen im Ort arbeitet Familie Strieder mit Schafen statt mit Kühen. Da alle drei Kinder bereits weggezogen sind, ist noch unklar, wie es mit dem Hof weitergehen soll. Ein Funken Hoffnung auf eine Übergabe innerhalb der Familie besteht jedoch auch weiterhin.

Obergail 6

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Windbichler
Bewohner*innen: Großmutter (88), Vater (59), Mutter (55), Sohn (28), Freundin (21)
Herkunft: Obergail
Arbeit: Pensionistin/ehemalige Landwirtin, Bürgermeister, Landwirtin/Gastronomin auf dem Bergbauernhof, Bauer/Tischer, Studentin/Aushilfe auf dem Bergbauernhof

Das Haus

Zwei Gebäude. Eine Familie. Eine Baustelle.

Der Eggelerhof. Der Name kommt von der eigenwilligen Positionierung des Hofes an der „Ecke“ (Eggeler) eines Hanges und des darauf befindlichen kleinen Platzes. Vor 1998 war das Gebäude ein Einhof, das heißt, der vordere Teil des Hauses war ein Stall und alle Nutzungen waren in einem Gebäude untergebracht. Damals war nur der hintere Trakt für das Wohnen gedacht. In den folgenden Jahren wurde auch dieser Teil zur Wohnfläche umgebaut, um Platz für Ferienwohnungen und ein Stüberl zur Versorgung des leiblichen Wohls zu schaffen. Insgesamt haben bis zu 25 Besucher*innen Platz in dem hunderte Jahre alten Haus. In einem zweiten Gebäude gibt es den heutigen Stall mit Kühen, Schweinen und einer Ziege. Momentan wird an diesem zugebaut. Die unterschiedlichen Generationen sollen nun baulich getrennt werden, Vater und Mutter werden in die oberen Stockwerke dieses Gebäudes ziehen. Felician, ein junger Bauer, übernimmt im kommenden Jahr den Hof und wird diesen auch in Zukunft weiter am Leben erhalten.

Obergail 7

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: unbekannt
Bewohner*innen: Frau, Mann (beide zwischen 50 und 60)
Herkunft: Klagenfurt
Arbeit: Pensionistin, Pensionist

Das Haus

Das Bauernhaus. Die Zurückgekommenen. Die Ruhe.

Der Letta-Matl-Hof 2.0. Der Name des Hofes hat denselben Hintergrund wie Hausnummer 4, da diese denselben Besitzer haben. Als das alte Bauernhaus leer stand, wurde es von Familie Strieder an die heutigen Bewohner*innen weitervermietet. Dieses ist bereits circa 200 Jahre alt und wurde aus regionalem Holz, Steinen aus dem Hang hinter dem Bauernhaus und Lehm erbaut. Die Bewohnerin kam vor einigen Jahren zurück nach Obergail – ihre Großeltern wohnten schon hier. Nach der Übernahme behielt das Haus seinen alten Charme und wurde auch innen wieder hergerichtet. Der alte freigestellte Stall wird noch von den ursprünglichen Besitzer*innen für die Schafe genutzt. Eine Wirtschaft zum Weitervererben und die damit verbundene Suche nach Nachfolger*innen gibt es hier nicht. Durch diese Tatsache kann die Pension mit Blick in das weite Tal genossen werden.

Obergail 8

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Stabentheiner
Bewohner*innen: Großmutter (85), Vater (58), Mutter (48), Sohn (25), Sohn (23), Tochter (21), Tochter (20), Tochter (13)
Herkunft: Obergail, Klebas
Arbeit: Pensionistin, Bauer/Unterkunftsbetreiber, Bäuerin/Unterkunftsbetreiberin, Bauer, Bauer, Schüler*innen

Das Haus

Der Kåschte. Das Schicksal. Die Zukunft.

Der Lahnerhof. Lahne bedeutet Lawine, wahrscheinlicher im Bezug auf diesen Hofnamen ist jedoch der Bezug auf das Wort lahnen. Dieses heißt anlehnen und spiegelt den architektonischen Umgang mit der Steigung des Hanges wieder. Ursprünglich bestand der Hof aus einem Stall, dem Wohnhaus und einem Kåschte (Kasten) – ein Steingebäude zur Speicherung des Kornes und der wertvollen Besitztümer. Im Laufe der Zeit wurde aus dem Privathaus das Gästehaus mit 20 Betten und der dazugehörigen Gastwirtschaft. Familie Stabentheiner vergrößerte den Kåschten und machte daraus ein Einfamilienhaus. Erst seit vier Generationen sind die Gebäude im Besitz der Familie, man merkt jedoch, dass sie genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Nicht immer war klar, ob die Familie in Obergail bleibt. In der vorigen Generation wurden nach finanziellen Schäden, einem Hausbrand und dem Verlust eines Großteils der Existenzgrundlage viele Gespräche darüber geführt, wegzuziehen. Sie blieben im Tal und heute ist ganz klar, dass der Betrieb in der Familie weitergeführt wird.

Obergail 9

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Obersnosterer/Ströbl
Bewohner*innen: Vater (36), Mutter (36), Sohn (14), Sohn (5), Tochter (6), Sohn (2 Monate)
Herkunft: Obergail, Nostra
Arbeit: Forstwirt/Bauer, Bäuerin

Das Haus

Die Ferienwohnungen. Das Rätsel. Der Hang.

Der Obermarfahof. Der Name Marfa kommt vom ersten Bewohner Maierhofer. Die nähere Beschreibung „Ober“ hängt mit der Lage des Gebäudes zusammen. Dieses steht ober dem Nachbarhaus (Obergail 10), welches den Hausnamen Untermarfa trägt. Früher gehörten insgesamt drei Häuser zusammen – eines ist im Laufe der Jahre jedoch abgebrannt. Als die vorherige Generation Ströbl in ein anderes Haus zog, diente das Gebäude als Raum für Ferienwohnungen. Mit der Übernahme der heutigen Generation wurden diese aufgegeben und das Haus fungiert nur noch als Privathaus, der für Kühe genutzte Stall steht nebenan. Seit wann genau hier gebaut wurde ist unklar, durch Neuerungen des Sockels sind lediglich neuere Jahreszahlen ersichtlich. Das Gebäude, welches gänzlich aus Vollholz gebaut wurde, ist jedoch mit Sicherheit älter als es hier ablesbar ist. Die letzten Unwetter habe zwar das alte Bauernhaus verschont, der erst vor drei Monaten gestaltete Hang im Garten rutschte jedoch ab. Nun liegt er als ein großer Steinhaufen im Garten und muss erst wieder hergerichtet werden.

Obergail 10

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Windbichler/Klingesberger
Bewohner*innen: Vater (35), Mutter (32), Tochter (4 Monate)
Herkunft: Oberösterreich, Obergail
Arbeit: Bergführer/Unterkunftsbetreiber, Sozialpädagogin/Unterkunftsbetreiberin

Das Haus

Ein Bauernhof. Ein Wandel. Ein Paar.

Der Marferhof. Dieser Name besteht aus einer gekürzten Form des Namens der ersten Bewohner*innen Maierhofer und liegt etwas tiefer gesetzt auf der rechten Seite der Straße. Der heute in Hepi Lodge umbenannte Hof beinhaltet bis zu 21 Gästebetten. Bereits im 13. Jahrhundert wurde das Haus als Bauernhof erbaut und im Zuge des wachsenden Tourismus zu einem Gasthaus umgewandelt. Ein Zubau auf der damaligen Gebäudeseite des Stalles – noch heute sind die ehemaligen Fenster im Mauerwerk zu erkennen – vergrößerte das Gebäude in Richtung Norden. Nach fehlenden Nachfolger*innen zur Weiterführung des Gewerbes geriet das Haus in Vergessenheit und stand für mehrere Jahre leer. Nachdem die Jungfamilie das Haus renoviert hat, betreibt sie nun mittels kreativer neuer Ideen die Pension Hepi Lodge – zusammengesetzt aus den beiden Namen Helene und Pepi. Wandertouren, Holzbrillenbauworkshops, Yoga-Tagungen und anderes zeigen neue Wege im Dorf auf.

Obergail 17

Foto: Katja Kreitner / mehralsobergail.at

Die Bewohner*innen

Name: Fam. Guist
Bewohner*innen: Urgroßvater (93), Großvater (64), Großmutter (62), Vater (38), Mutter (35), Sohn (10), Tochter (3)
Herkunft: Obergail, Kötschach
Arbeit: Betriebswirt/Skilehrer, Betriebswirtin/Beraterin

Das Haus

Die Teilung. Die Kapelle. Die Sicherheit.

Der Bergbauernhof Eder Hias. Der Hof ist der erste, welchen man sieht, wenn man entlang der Straße nach Obergail kommt. Die vier bis zu 250 Jahre alten Gebäude umringen einen Hof, von dem aus alles überblickt werden kann. Früher gehörten auch noch weiter oben am Hang gelegene Gebäude zu diesem Hof. Durch eine Erbschaft wurden die Häuser jedoch untereinander aufgeteilt. Auf dem Bergbauernhof leben heute vier Generationen und arbeiten gemeinsam in der eigenen Landwirtschaft und den sechs Ferienwohnungen. Da eine kleine Kapelle ebenfalls auf dem Grundstück steht, kümmert sich die Familie auch um diese. Obwohl bereits heute klar ist, dass die Kinder den Hof einmal übernehmen werden, wird angedacht, sich ein zweites Standbein aufzubauen, um auch in Zukunft sicherzugehen. Gerade die vergangenen Sturmschäden haben gezeigt, dass es gut ist, abgesichert zu sein.

 

Folge Katja auf Instagram, oder schreibe ihr eine Mail.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s